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myFreising eBoard - Das sagte Wissenschaftsminister Goppel an der FH Ingolstadt zum Hochschulhaushalt
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Autor: Betreff: Das sagte Wissenschaftsminister Goppel an der FH Ingolstadt zum Hochschulhaushalt
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Volker
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smilies/achtung.gif erstellt am: 22/1/2004 um 13:01  
Hallo!

Hier kurz die Ergebnisse des Gesprächs der Studentenvertreter der FH Ingolstadt mit Herrn Goppel am 19.01.2004:

Einführung von Verwaltungsgebühren zum WS2004 in Bayern. Diese Gebühren in Höhe von 50 Euro gehen direkt an das Finanzministerium und bleiben nicht an den Hochschulen. Im Gegenzug müssen statt ca.620 Stellen "nur" ca.220 Stellen an den Unis eingespart werden.

Einführung von Studiengebühren zum WS2005 in Bayern, falls das Bundesverfassungsgericht sein OK gibt. Ca.90% der Gebühren sollen an den Hochschulen verbleiben. Diskussion über die Ausgestaltung der Studiengebühren im SS2004 auch mit den Studenten. Ideen der Studenten (am besten ausgearbeitete Vorschläge) können im Ministerium eingereicht werden.

Ab dem WS2005 gibt es Gebühren für Langzeitstudierende (ab dem 13.Semester). Diese würden wahrscheinlich entfallen, wenn Studiengebühren eingeführt würden. Wir haben leider nicht nachgefragt, ob die Grenze für Langzeitstudierende ab dem 13.Semester nur für FH oder auch für Uni gilt.

Die 50 Stellen die an den FHs eingezogen werden, werden nach einer Art Rangliste, die nach den Bedürfnissen der einzelnen FHs und deren Profilierung aufgestellt wird, wieder an die FHs zurück gegeben oder so ähnlich. Er hat das wie immer sehr schwammig formuliert.

Die Chancen der FH Ingolstadt zwei dringend benötigte Stellen für den sich noch im Aufbau befindenden Studiengang Informatik zu bekommen, stehen nicht schlecht. Diese Stellen können aber nicht garantiert werden.

Zum Thema Master und Bachelor konnte der Minister aber auch nichts genaueres sagen.

Das Thema einer Berufsakademie in Bayern wurde in einem Gespräch mit Unternehmen und Studenten, die ein Verbundstudium machen, angesprochen. Die Unternehmen sprachen sich gegen eine BA aus und lobten das Verbundstudium, welches sie bevorzugen. Dies nahm der Herr Goppel scheinbar mit Gefallen auf.

Ansonsten fand bei uns an der FH gleichzeitig eine Protestkundgebung mit ca. 200 Teilnehmern statt.



Michael Jergus

Studentenvertretung der Fachhochschule Ingolstadt


[Editiert am 22/1/2004 von Volker]

[Editiert am 22/1/2004 von Volker]

[Editiert am 22/1/2004 von Volker]
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